Wir von Aptamil wissen schon lange um die Vorteile der Muttermilch und erforschen deshalb ihre Geheimnisse bereits seit mehr als 40 Jahren. In unserem Forschungsbereich zur frühkindlichen Ernährung untersuchen wir auch den Einfluss der Ernährung auf die spätere Gesundheit des Kindes. Wir sind sicher: Stillen ist das Beste für jedes Baby. Ein Ziel unserer um fangreichen Forschungsaktivitäten ist es, eine optimale Nahrung für die Entwicklung von Säuglingen zu bieten, falls Muttermilch nicht zur Verfügung steht.

Vorsprung durch Forschung

Unsere Wissenschaftler arbeiten eng mit internationalen Forschungslaboren, Universitäten und Kliniken zusammen. Diese Vernetzung garantiert, dass neueste wissenschaftliche Fragestellungen und Erkenntnisse schnell und effizient in unseren Forschungsansätzen berücksichtigt werden können. Um sicherzustellen, dass unsere Forschungsprogramme medizinisch relevant sind, berät uns außerdem ein internationaler Sachverständigenrat. Er besteht aus anerkannten Experten aus den Bereichen Pädiatrie (Kinderheilkunde), Allergologie (Diagnostik, Behandlung und Vorbeugung von Allergien) und Immunologie (Erforschung der Abwehr von Infektionen durch den Körper).

Wirkungsweisen verstehen und nutzbar machen

Haben unsere Wissenschaftler in der Muttermilch eine neue Substanz entdeckt, stellt sich als Erstes die Frage, was sie genau bewirkt. Und vor allem: wie man sie für eine verbesserte Säuglingsnahrung nutzen kann.

Unsere Forschung setzt Standards

Die Erkenntnisse und Erfolge unserer Pionierarbeit auf dem Gebiet der Muttermilchforschung fließen unmittelbar in die Entwicklung unserer Produkte ein. So haben wir mit LCP Milupan® erstmals langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Säuglingsnahrung eingeführt. Heute belegen viele Studien die Wichtigkeit von LCP für die frühkind liche Entwicklung. Wenige Jahre später gelang unserer Forschung ein weiterer Erfolg mit der Entwicklung patentierter GOS/FOS*, einer Ballaststoff mischung, die sich an den Muttermilch­ Oligosacchariden orientiert. Viele wissenschaftliche Publikationen belegen, dass wir ständig an der Entwicklung und Verbesserung von Babynahrungen arbeiten. Auch in Zukunft werden wir alles daransetzen, die Zusammensetzung und Wirkungsweisen der Muttermilch weiter zu entschlüsseln – um heute schon über die richtige Ernährung eine Grundlage für die gesunde Zukunft Ihres Babys zu schaffen.

Wussten Sie schon, dass Muttermilch sich dem Geschlecht des Babys anpasst? Da Jungen schneller wachsen, hat die Muttermilch bei ihnen einen höheren Fett- und Energiegehalt als bei Mädchen.1

Säuglingsnahrung

Säuglingsnahrungen mit der Silbe „Pre“ sind Säuglingsanfangsnahrungen, die Sie als alleinige Nahrung von Geburt an geben können, wenn Sie nicht oder nicht mehr stillen bzw. sobald Sie zufüttern möchten (Zwiemilchernährung). Sie sind für die Ernährung während des gesamten 1. Lebensjahres geeignet und enthalten als einziges verdauliches Kohlenhydrat Lactose (Milchzucker). Pre­Nahrungen sind daher ähnlich dünnflüssig wie Muttermilch. Sie können deshalb wie Muttermilch ad libitum (nach Bedarf) gefüttert werden. Säuglingsnahrungen mit der Ziffer 1 gehören ebenfalls zu den Säuglingsanfangsnahrungen. Auch sie können als alleinige Nahrung von Geburt an oder im Anschluss an das Stillen bzw. an eine Pre­Nahrung gegeben werden. Im Vergleich zu einer Pre­Nahrung enthalten viele 1er Nahrungen neben Lactose weitere Kohlenhydrate wie Stärke. Die Nahrung wird dadurch etwas sämiger und sättigender. Genau wie Säuglingsanfangsnahrungen der Stufe Pre eignen sie sich für die Ernährung über den 6. Monat hinaus bis zum Ende des Fläschchenalters.

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Spezialnahrung

Viele Säuglinge gewöhnen sich nur langsam an die Nahrungsaufnahme und -verwertung. Deshalb können in diesem Zusammenhang bei nicht gestillten Babys immer wieder Beschwerden auftreten. Wenn Ihr Baby mit Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Drei-Monats-Koliken und Verstopfung oder übermäßigem Spucken reagiert, können Spezialnahrungen zu einer besseren Nahrungsaufnahme und -verdauung beitragen. Auch für Babys mit einer diagnostizierten Kuhmilcheiweißallergie und für Frühgeborene gibt es besondere Nahrungen. Fragen Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eine Spezialnahrung verwenden möchten.

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Frühgeborenennahrung

Für den Fall, dass ein Frühchen neben Muttermilch auch Flaschennahrung erhält oder ausschließlich mit Flaschennahrung ernährt wird, stehen Spezialnahrungen wie z.B. Aptamil Prematil oder Prematil HA zur Verfügung, die auf den hohen Energie- und Nährstoffbedarf des Babys abgestimmt sind. Außerdem enthält Frühgeborenennahrung langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, für die Entwicklung von Gehirn, Nervensystem und Retina.

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Kindermilch

Nicht nur Säuglinge, sondern auch Kleinkinder entwickeln sich rasant und brauchen eine gute und ausgewogene Ernährung, damit sie gesund bleiben. Die Nahrung, die Kinder in dieser frühen Lebensphase bevorzugen, ist prägend für die spätere Kindheit und sogar bis ins Erwachsenenalter. Milch bleibt ein wichtiger Bestandteil des Speiseplans. Sie enthält essenzielle Nährstoffe, die Kleinkinder für ihre Entwicklung benötigen.

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1. Powe CE et al. Infant sex predicts breastmilk energy content. Am J Hum Biol 2010; 22(1): 50-4.